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Aktuelles 19. April 2021

Sicherheit im Straßenverkehr in Mülheim an der Ruhr

Was macht eigentlich die Verkehrswacht Mülheim (VWMH) in der Corona-Pandemie?

Eine kleine Truppe von besonders Aktiven arbeitet – natürlich ehrenamtlich und gemeinnützig – mit mindestens so viel Einsatz und Ideen wie die Jahre zuvor. Aber doch mit ganz anderen Aktionen und Ergebnissen.

Vor Corona haben wir viele Aktionen gestartet, mit denen wir die Menschen, vor allem die besonders gefährdeten im Straßenverkehr, direkt angesprochen haben. So z.B.: Pedelectrainings, Rollatortrainings, Übungsparcours in Kitas, Vorbereitungen zur Radfahrprüfung in Grundschulen.

Während Corona ist der direkte Kontakt aber stark begrenzt oder so geregelt, dass die Informationen zur Verkehrssicherheit nicht persönlich angebracht werden können.
So fokussieren wir uns auf die Verteilung von Sicherheitsbroschüren und Sicherheitsmaterialien.

Wir haben etwa für die Kita-Vorschul-Kinder und deren Eltern ca. 1800 Broschüren „Sicher zur Schule“ und für die Grundschüler:innen der 3. Klasse ca. 1200 Hefte für eine Digitale Radfahrausbildung verteilt. An die Rollatorfahrer:Innen haben wir mehr als 1000 Reflexionsbänder, an die Zu Fuß Gehenden mehr als 1000 reflektierende Einkaufstaschen und an alle Verkehrs­teilnehmer mehr als 2000 Warnwesten verteilt.

Banner haben wir zu verschiedenen Themen aufgehängt. So z.B. zu einer Aktion „Achtsam: Finger vom Handy“. Das Bannermotiv ist hier in Speldorf, in Zusammenarbeit mit der Arnold Multimediacentrum GmbH entstanden, welche auch die Produktion der Banner übernommen hat.

Mit der DEKRA beginnen wir eine Aktion, die Sicherheit im Straßenverkehr und gegenüber Coronainfektion verknüpft. Wer sein Auto zur Prüfung zur DEKRA Prüfstation in Speldorf bringt, bekommt eine FFP2 Maske und Informationen der VWMH (solange der Vorrat reicht).

Es ist wichtig, dass wir die Verkehrssicherheitsarbeit fortsetzen. Die Unfallszahlen in 2020 sind nur scheinbar gesunken. Auf Deutschlands Straßen sind 2020 ca. 10% weniger Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Aber auch Mobilität ist zurückgegangen. Es gibt aber deutliche Problembereiche, nämlich Zu Fuß Gehende, Radfahrende und Pedelcfahrende. Dort haben die Unfälle und Getötetenzahlen zugenommen. Diesen Trend sehen wir auch in Mülheim obwohl wir - Gott sei Dank - wieder keine Verkehrstoten in diesem Jahr zu beklagen haben. Es bleibt für die Verkehrssicherheit also viel zu tun, besonders bei Zu Fuß Gehenden und Radfahrenden. Auch die Ausbildung der Kinder macht uns Sorgen. Was in ihrem Alter nicht geübt wird, erhöht ihr Sicherheitsrisiko und verschlechtert ihre Mobilität ein ganzes Leben.

Wir bitten die Speldorfer:Innen und alle Mülheimer:Innen uns zu unterstützen, dass auch während Corona die Verkehrssicherheitsarbeit in Mülheim weiter gefördert werden kann.

Gunter Zimmermeyer