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Aktuelles 24. September 2020

„4330hilft”

Ehrenamtliche kümmern sich um Einkäufe und Besorgungen

Als im März diesen Jahres, zu Beginn der weltweiten Pandemie auch in Mülheim alles zum Stillstand kam, entstand bei den beiden Speldorfern Daniel Zschocke und Holger Hammerschlag der Wunsch zu helfen. So schlossen sie sich zu „4330hilft” zusammen und riefen die Mülheimer auf, sie für die zahlreichen Projekte zu unterstützen. Rasch fanden sich viele Helfer für die unterschiedlichen Bereiche.

Mit den inzwischen an die 100 Helfern haben die beiden Organisatoren seither viel erreicht. So schuf Holger aus dem Nichts eine IT-Infrastruktur um Einkäufe entgegenzunehmen, damit die über die eigene Hotline telefonisch eingegangene Einkaufsanfragen per App auf dem Handy der Einkäufer angezeigt und ausgeführt werden konnten. Ebenso wurde über die Hotline beraten und vermittelt.

Auch in Sachen Werbung musste einiges unternommen werden. Mit der Unterstützung von Jörn Gedig vom „4330 Mülheim-Laden” wurden Flyer erstellt, gedruckt und durch die Helfer verteilt. Fahrzeuge wurden mit dem „4330hilft”-Logo beschriftet, T-Shirts für die Helfer gespendet und bedruckt. Durch den Verkauf von T-Shirts „Mülheim ärgere dich nicht“, konnte der Erlös der Aktion: „Starke Muttis - beste Papis - starke Familien“ zugutekommen.

Auch andere Mülheimer Firmen und auch Privatpersonen haben die Organisation durch großzügige Spenden unterstützt.

Neben Desinfektionsmitteln, Handschuhen und Toilettenpapier, wurden Stoffe, Gummiband und Co. für das Nähen von Mund-Nasen-Bedeckungen gesponsert. Diese über rund 1000 Masken sind von vielen Näherinnen in wochenlanger, liebevoller Arbeit hergestellt und schließlich kostenlos an die Helfer, Risikogruppen oder andere Organisationen verteilt worden. 100 dieser Masken konnten außerdem in einer Samstagsaktion vor dem Speldorfer REWE-Markt an Risikogruppen verteilt werden. Sogar Mülheimer Arztpraxen konnten mit den, zu dieser Zeit knappen Desinfektionsmitteln und Mundschutz versorgt werden. Dank der großen Unterstützung von Mülheimer Firmen konnte „4330hilft” zudem als Motivation sowie als ein Dankeschön süße Knabbereien, Schokolade und Kuchen an die Freiwillige Feuerwehr, das Gesundheitsamt, die Krankenhäuser und die Polizei verteilen.

Zur Zeit befindet sich „4330hilft” mitten im Prozess der Vereinsgründung und darf sich bald „gemeinnütziger Verein” nennen.

Gerne soll auch nach Corona der Einkaufsservice erhalten bleiben. Auch kostenlose Dienstleistungen für Krankenhäuser sollen weiterhin bestehen bleiben.

Zudem sind verschiedene Aktionen im Planung, die alle eines zum Ziel haben: Das Gemeinschaftsgefühl der Mülheimer auch außerhalb von Krisenzeiten zu stärken.

„4330hilft” ist Montag, Dienstag und Freitag von 9-14 Uhr unter Tel. 0208 / 309 954 54 oder über www.4330hilft.de erreichbar.

Es werden auch immer wieder Einkaufshelfer und Telefonisten gesucht.