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Aktuelles 11. September 2018

Grönland mit dem Expeditionsschiff MS Fram

Ich war für Sie unterwegs – die Welt ist ein Wunder!

Grönland besticht durch den Zauber der Eisberge, die unfassbare Vielfalt an Farben und Formen. Die schwimmenden Eiskolosse bleiben einem immer unvergesslich. Rund 80 Prozent der Landfläche Grönlands sind noch mit Eis bedeckt.

Aber auch die kleinen abgeschiedenen Dörfer haben alle ihren eigenen Charme. Unsere Reise ging von Kangerlussuaq in die Disko Region.

Unsere erste Anlandung war in Sisimiut, die Siedlung an den Fuchslöchern, 40 km nördlich des Polarkreises, die zweitgrößte Stadt in Grönland mit 5600 Einwohnern. Dieser Ort begeistert auch Wanderfans, denn das Wandergebiet ist sehr anspruchsvoll und wir waren begeistert, nach fast 550 Höhenmetern die Spitze des Palasip Qaqqaa erreicht zu haben.

Man kann Autostraßen als Verbindung zwischen zwei Orten vergessen, denn in Grönland bewegt man sich über Wasserstraßen, Luftwege oder im Winter mit Hundeschlitten und Skidoo-Tracks.

Der nächste Tag führte uns nach Qeqertasuaq, den größten Ort auf der Vulkaninsel Disko. Diese grüne Insel inmitten von Eisbergen bietet erstaunliche arktische Erlebnisse.
An diesem schönen Ort konnten wir beobachten, wie die Eisberge kalben und es war ein unbeschreibliches Naturschauspiel.

Ein weiteres Ziel war Uummannaq, was so viel wie „der Herzförmige“ bedeutet. Bei der Einfahrt faszinierte uns schon der 1170m hohe Berg mit dem Herz auf der Spitze und der Ort mit den bunten Häusern an den Felshängen. Die Grönländer denken jedoch bei der Herzform weniger an das menschliche Organ, sondern sehen darin ein Robbenherz.

Auf einer Wanderung entdeckten wir die Sommerresidenz des Weihnachtsmannes. Er begrüßte uns (auch) mit Kaffee und Kuchen und wir verbrachten an einem „Lieblingsort“ einen schönen Nachmittag bei schönsten Wetter.

Auf den Spuren von Alfred Wegener (1880-1930) bewegten wir uns bei den Anlandungen in Kamarujuk, Atanikerdluk und Ilimanaq.
Atanikerdluk hat den Namen Greenland verdient, grüne Berge und eine unglaubliche Blumenvielfalt, dazu große Eisberge im Meer.
In dem Ort Ilimanag buchten wir einen Hubschrauberflug über das Gletschergebiet des Jakobshavn Gletschers. Diese Dimensionen sind unbeschreiblich und unfassbar.

Mit einem speziell ausgestatteten Schiff der Einheimischen sind wir in die Mündung des Eisfjords gefahren und konnten zwischen den gewaltigen Eisbergen die bizarren Eislandschaften bewundern. Diese Stille und Ruhe war einzigartig. Der Fjord ist 40 km lang, 7 km breit und bis zu 1200 m tief. Der Gletscher bewegt sich rund 20m pro Tag.
Unser letzter Halt war in Itilleq. Dieses Dorf wird zu Recht „Polarkreis-Dorf“ genannt, da der Polarkreis sich nur 200 Meter südlich befindet. Von den Einwohnern von Itilleq wurden wir zu einem „Kaffemik“ eingeladen und wir konnten uns einen Eindruck von dem Leben in Grönland machen.

Grönland hat nur 57 000 Einwohner auf einer Gesamtfläche von 2.166.000 km² und die Bevölkerung stammt überwiegend von Inuit ab, es sind aber auch viele Zeugnisse der Wikinger erhalten.

Was besonders schön ist, ist die Mitternachtssonne. Jeden Sommer verwirft die Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises dieses selbstverständliche Verständnis von Zeit. Das weiße Tageslicht taucht abends in einen warmen Farbton, die Sonne bleibt trotzdem rund um die Uhr zu sehen.

Wer die Mitternachtssonne in Grönland noch nicht gesehen hat, hat etwas Fantastisches in seinem Leben verpasst! Es ist eine unvergesslich schöne Reise gewesen, kommen Sie gerne vorbei und ich erzähle Ihnen mehr über dieses schöne Land und meine Erlebnisse.

Ihre Andrea Fleck