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Aktuelles 17. Juli 2018

Golfen … eine fremde Welt?

Wir fragten einen „Neu-Golfer” nach seinen Erfahrungen

Es gibt viele Vorurteile über das Golfen. Zu teuer, zu kompliziert, zu langweilig. Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben einmal jemanden gefragt, der gerade mit dem Golfsport begonnen hat. Hartmut Meyer, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Speldorf, ist „Neu-Golfer” und beantwortete unsere Fragen.

Blickpunkt Speldorf: Herr Meyer, wie viele ja schon wissen, sind Sie nun auch unter den Golfern. Wie sind Sie zum Golfen gekommen?

Hartmut Meyer: Im Oktober 2017 hatten wir unseren Speldorfer Mittag im Golfclub veranstaltet und Frau Schmitz-Abshagen versicherte uns dort: „Golf kann jeder” - und dann gings mit einem Schupperkurs los. Matthias, mein und unser Trainer – wir sind zu viert zum Golfen – war sofort beim „Du” und das scheint weltweit so auch üblich zu sein, eine nette und persönliche Gesellschaft, die Golfer.

Blickpunkt Speldorf: Es fing also mit einem Schnupperkurs an und dann ging es weiter? Also kann man mit Recht behaupten, dass Golf süchtig macht?

Hartmut Meyer: Es macht Spaß, man spielt gegen sich selbst. Fliegt der Ball gerade oder eben nicht, weit genug. Bis der Schläger den Ball trifft, passiert so viel! Ich freue mich auf ein sattes Grün der Anlage und ganz viel frischer Luft.

Blickpunkt Speldorf: Wie gefällt Ihnen denn die Atmosphäre im Golfclub am Raffelberg?

Hartmut Meyer: Pardon, beim Thema Golf ist man beim „Du”! Du fährst auf die Anlage, großzügige Parkplätze – gut geschützt vor Golfbällen – erwarten dich. Alles ist sauber und gepflegt. Jeder begrüßt jeden und ist freundlich. Auf der großen überdachten Terrasse des Clubrestaurants bekommt man jederzeit ein leckeres Getränk. Es ist toll dort. Und was ich gar nicht wusste, auch Nichtmitglieder – also Gäste – sind im
Restaurant sehr herzlich willkommen.

Blickpunkt Speldorf: Was macht für dich die Faszination am Golfen aus?

Hartmut Meyer: Du konzentrierst dich und kannst abschalten. Jeder Golfer geht vor dem Golfspiel erst einmal zum Einschlagen auf die Driving Range, da spielst du einen Eimer Bälle und dann geht es erst los. Man geht zu viert golfen, das nennt man einen Flight - weltweit. Mit Menschen, die du garnicht kennst, bist du plötzlich „per Du” und golfbefreundet. Es macht Spaß, gehst einfach hin.

Blickpunkt Speldorf: Ein gängiges Vorurteil lautet, Golf sei ein teurer Sport, kannst du das bestätigen?

Hartmut Meyer: Es ging los mit dem Schnupperkurs für 19 Euro. Dann haben wir zu viert wöchentlich bei Matthias trainiert und pro Person 15 Euro die Stunde gezahlt. Das Üben auf der Driving Range ist kostenfrei, da zahlst du nur die Bälle, darfst diese wegschlagen und liegenlassen. 1 Ball für 10 Cent etwa. Irgendwann ging Matthias dann mit uns zu den Löchern, das war spannend und kostete für 2 Stunden 30 Euro. Die Theorie kam immer zwischendurch und im Mai, ja da gings dann um die Platzreife und mit der kannst du auf allen Golfplätzen spielen. Du kaufst dir ein Schlägerset für 279 Euro und damit kommst du hin. Da wöchentlich, eben auch nur bei genommenen Stunden abgerechnet wurde, habe ich die Kosten der Platzreife kaum bemerkt, aber mehr als 300 Euro in 6 Monaten – wir hatten im Winter angefangen – waren es nicht. Matthias hat seinen Trainerjob gut gemacht.

Blickpunkt Speldorf: Und wie sieht das Ganze körperlich aus? Ein weiteres Vorurteil lautet ja, dass man beim Golfen eher Spazieren geht und zwischendurch ein paar Bälle schlägt?

Hartmut Meyer: Erst machst du dich warm, dann geht es auf die Driving Range und spielst deine 40 Bälle, hochkonzentriert, und dann gehst du mit deinen Golffreunden los und bist 2 bis 4 Stunden oder mehr wieder zurück. Ich hatte Schmerzen im unteren Rücken, suchte den Grund. Ich fand diesen, Muskelkater vom Golfspiel.

Blickpunkt Speldorf: Wie gefällt dir denn die Anlage hier am Golfclub Mülheim / Raffelberg?

Hartmut Meyer: Du nimmst die Anlage mit allen deinen 5 Sinnen wahr. Du siehst das Grün der Anlage, die kleinen Gewässer, die edlen Pferde des Reitrennvereins. Du hörst die Schläge, das zwitschern der Vögel, das Wasser. Du fühlst die Frische der Luft, die Erde, wenn du den Ball platzierst. Du schmeckst die Flüssigkeit, die du unterwegs immer brauchst. Du riechst die Gräser aber auch das Parfüm deiner Begleiter.

Blickpunkt Speldorf: Es scheint, der Golfvirus hat dich ja voll erwischt. Wie schaut denn dein Handicap aus?

Hartmut Meyer: Voll berufstätig und mit vielen Hobbys erfüllt, ist Golf mein neues Hobby. Du kannst es so lange spielen, wie du gehen kannst. Also habe ich noch viel Zeit, für ein besseres Handicap. Mit der Platzreife bin ich erst einmal voll zufrieden.

Blickpunkt Speldorf: Zum Abschluss noch in kurzes Resumee?

Hartmut Meyer: Ich kann jedem das Golfen sehr empfehlen. Es ist erlernbar, für den einen leichter als für den anderen. Für mich ist es ein Riesenspaß. Du hast weltweit Golfanlagen in den schönsten Gegenden und findest überall Freunde und wie oben schon erwähnt, in jedem Fall bezahlbar. Ich kann nur jedem empfehlen es einmal im Golfclub Raffelberg auszuprobieren.