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Aktuelles 11. Januar 2018

Für alle, die richtig vorsorgen und vererben wollen!

Haben Sie schon einmal daran gedacht? Sie sind verheiratet und besitzen ein Hausgrundstück und ihre Kinder sollen es später erben. Sie machen sich Gedanken, ob die Kinder sich untereinander und mit dem überlebenden Ehepartner streiten und jahrelang teure Prozesse führen werden, zumal auch Geld und zwei Autos vorhanden sind.
Soll ein Testament errichtet werden? Wie geht das, und wo sollte es aufbewahrt werden?

Weitblickend handeln ist nicht zuletzt im Erbrecht wichtig. Ein zukünftiger Erblasser hat es in der Hand, vorausschauend Regelungen zu treffen, die er wünscht. So kann er etwa für eine gerechte Regelung innerhalb seiner Familie sorgen, z. B. Ausgleich für Kinder im Wege des Erbrechts, die zu Lebzeiten weniger bedacht wurden.
Es sollten auch Lösungen gefunden werden, um den überlebenden Angehörigen Streit, Aufregung und hohe Kosten zu ersparen.

Oftmals stellen sich viele Fragen zur Vorsorge und rund um den Erbfall:

Hier zwei Fälle:

Ein geschiedener Mann, der keine Kinder hat, setzte testamentarisch seine Nichte als Alleinerbin ein. Frisch verliebt heiratet er ein Jahr nach dieser Erbeinsetzung. Er errichtet kein neues Testament und schließt keinen Erbvertrag ab. Vier Jahre nach der Eheschließung verstirbt er. Hier stellt sich die Frage, ob das Testament seitens der Ehefrau angefochten werden kann.
Im Streitfall wird die Nichte beweisen müssen, dass der Erblasser wollte, dass sie trotz der Heirat Erbin werden sollte.
Wäre der Erblasser mit Blick auf die Eheschließung über die neue erbrechtliche Lage nach fachlicher Beratung genau informiert gewesen, hätte er durch eine neue Verfügungen von Todes wegen Klarheit schaffen können.

Eine im Seniorenheim lebende Bewohnerin schenkt einer dort beschäftigten Altenpflegerin 5.000,- EUR, weil diese immer besonders freundlich zu ihr ist. Ein Jahr später verstirbt die Bewohnerin. Ihr Sohn, der Alleinerbe ist, erfährt im Zuge der Auflösung der Altenheimwohnung von der Schenkung. Daraufhin verlangt er von der Pflegerin die Rückzahlung des Betrags. Die Schenkung ist grundsätzlich nichtig gem. § 134 BGB in Verbindung mit § 7
Abs. 1 Wohn- und Teilhabegesetz.

Rechtsanwalt und Mediator Thomas Lehnik
Duisburger Str. 341, 45478 Mülheim-Speldorf
Tel.: 0208/620 1902
im Internet: www.anwalt.de/Lehnik